An der Wand liegt der Raum gefaltet
Anlässlich des Jahresthemas „Lebendigkeit und Abstraktion“ wurden der Maler Max Frintrop und der Bildhauer Gerold Miller eingeladen, im Mies van der Rohe Haus ihre Arbeiten zu präsentieren.
Teilstadt-Mosaik
Wadim Hermann beschäftigt sich mit dem Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl. Dabei greift er Fotografien und Erinnerungen auf, die ganz persönliche Fragmente seines Lebens mit der Gegend verbinden. In Mosaiken werden die Ausgangsmotive zu abstrakt-surrealen Bildwelten, die dazu einladen, eigene Geschichten darin zu finden. Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Stadt(T)raum Fennpfuhl 50“ des Bezirksamts Lichtenberg.
Die Stadt sehen – Malerei
Christine Falk ist Malerin, sie arbeitet mit stark abstrahierten Architekturausschnitten, einer Balance von Flächigkeit, seriellen Details und ausgewogener Farbigkeit. Seit 2008 realisiert sie international ausgerichtete partizipative Projekte und nimmt als Mitglied von Baan Noorg Collaborative Art & Culture an der Documenta 15 teil. Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Stadt(T)raum Fennpfuhl 50“ des Bezirksamts Lichtenberg.
Self-Liberator II – Versuch einer Retrospektive
Der Ausstellungstitel basiert auf einem nicht abgeschlossenen Arbeitszyklus, der in den neunziger Jahren begonnen wurde. Eine Grafik aus dieser Zeit ist namensgebend für ein Musikstück von Helmut Oehring, das 1995 auf der Musikbiennale Berlin uraufgeführt wurde. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus drei Jahrzehnten: Zeichnungen, Grafik, Künstlerbücher sowie Bildmaterial aus dem Foto- und Videobereich.
Worin unsere Stärke besteht. 50 Künstlerinnen aus der DDR
Worin unsere Stärke besteht zeigt zeitgenössische Positionen von 50 noch lebenden Künstlerinnen aus drei Generationen, die alle vor dem Mauerfall in der DDR geboren, teils im sozialistischen System sozialisiert und mit der Transformation auf die eine oder andere Weise konfrontiert wurden. Die Ausstellung wird durch Lesungen und Filme begleitet und durch einen Reader ergänzt und […]
Her left year is shorter than her right
Kandis Friesen erforscht in Zusammenarbeit mit Natalia Revko die Verflechtungen von Erinnerung, Geschichte und Architektur. Die Städte Odesa, Dushanbe und Berlin agieren als Koordinaten und vermitteln so Zustände des Exils und der Vertreibung. Galerie im Turm X Klosterruine Berlin
Tender Hooks – Goldrausch 2022
Aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst aus Berlin: Experimentalfotografie, Film, 3D-Animation, Malerei, Zeichnung, Installation und Skulptur der Stipendiatinnen des Professionalisierungsprogramms. Zu entdecken sind individuelle Werke und deren vielfältige thematische Verknüpfungen. Gemeinsam ist ihnen eine forschende Arbeitsweise, Prozesshaftigkeit und das Hinterfragen von Ordnungssystemen.
To Protect Us From What We Seek
In ihren Zeichnungen und Skulpturen untersucht Lucia Kempkes die Bedeutung von Landschaft als Projektionsfläche für unsere Erinnerungen und Sehnsüchte. Ihr Werk kreist um die Faszination des Abenteuers sowie das Bedürfnis nach Sicherheit und Zuflucht. Hierfür arbeitet sie mit Materialien wie Teppich und Goretex-Folie und lässt den Ausstellungsraum selbst zu einem landschaftlichen Gefüge werden.
beautiful
Die Serie beautiful von Loredana Nemes ist eine fotografische Reise in das Land ihrer Kindheit: 1972 in Sibiu, Rumänien geboren, kehrte die Künstlerin zwischen 2002 und 2013 jährlich dorthin zurück – auf der Suche nach der Erinnerung, die überdies in poetischen Texten Ausdruck findet, alles jedoch auch mit dem Blick für die veränderte Gegenwart.