Grüne Spuren – Ein Audiowalk über den ersten botanischen Garten Berlins
Der erste botanische Garten Berlins befand sich an dem heute als Heinrich-von-Kleist-Park bekannten Ort. Die Hörspielszenen des Audiowalks tauchen in die Geschichte ein und widmen sich der Leidenschaft für die Botanik und ihren ökonomischen, politischen und historischen Verwicklungen: Historiker:innen und Botaniker:innen teilen Anekdoten wie Wissen und treten in imaginierte Dialoge mit Stimmen aus der Vergangenheit. […]
HAK Lab – Die Nominierten zum Kunstpreis des Haus am Kleistpark 2022 stellen aus
Im Rahmen der Künstler:innenförderung wird jährlich der Kunstpreis des Haus am Kleistpark ausgeschrieben, der mit 5000 Euro dotiert ist. Unter dem Titel HAK Lab öffnet die große Ausstellungshalle als Raum des künstlerischen Experiments bzw. der künstlerischen Erfahrung. Zu sehen sind Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst, die zeitgenössisch relevante Themen und innovative Konzepte widerspiegeln.
FINAL ROUND
Frank Jimin Hopp beschäftigt sich mit gegenwärtigen Herausforderungen wie der Zerstörung der Erde durch den Klimawandel. In seinen aktuellen Arbeiten greift Hopp auf Helden der 90er und 00er Jahre zurück. In Videospielen, Comics und Filmen lassen sie ihre Muskeln spielen und bezwingen jeglichen Gegner, der sich ihnen in den Weg stellt. Doch der Künstler zeigt, […]
Andrea Pichl – Dogmen
Im Fokus der Künstlerin Andrea Pichl stehen die Gestaltungsformen des Alltäglichen sowohl in historischer als auch in gegenwärtiger Form. Es kann sich dabei um vernachlässigte Architekturen im sozialen Wohnungsbau, um die Gestaltung von Vorgärten und Häusern ebenso wie von Inneneinrichtungen handeln, die ihr Interesse wecken. Ihr neustes Forschungsprojekt ist das 1943 für Ausgebombte entwickelte „Behelfsheim“.
Fluxus New York and Elsewhere
Fluxus war eine der ersten internationalen und intermediären Kunstbewegungen. Nach dem Auftakt in Deutschland wurde New York zum Knotenpunkt der dezentralen Aktivitäten. Die Schlüsselfigur George Maciunas prägte Theorie, Programmatik und Ästhetik stark. Die Exponate in der Ausstellung vermitteln die vielfältigen Aktivitäten der Fluxus-Künstler:innen in der New Yorker Zeit.
Raus. Raus? Raus! Flucht und Migration im 19. Jahrhundert über den Auswandererbahnhof Ruhleben
Über eine Million meist jüdischer Migrant:innen aus Osteuropa durchliefen zwischen 1891 und 1914 den Auswandererbahnhof zwischen Berlin und Spandau. Die Baracken auf dem Bahnhofsgelände wurden zum Sinnbild des Umgangs mit Migrant:innen sowie der Furcht vor Krankheiten und dem Zustrom von Fremden. Die Ausstellung geht damit Fragen nach, die heute genauso drängend sind wie vor über […]
BIG CITY BABY
Unter dem Titel BIG CITY BABY bringen 39 junge Künstler:innen, die an der Kunsthochschule Weißensee studieren, die Großstadt in die „kleine Stadt“ – die Zitadelle. In Berlin gelegen, aber durch dicke Mauern nach außen abgeschirmt, wird die Zitadelle Spandau zur Modellstadt, zum Ballungszentrum von Beobachtungen, Gegenentwürfen und Kommentaren zur Metropole.
Ausnahmezustand. Polnische Fotokunst heute
Die Ausstellung Ausnahmezustand. Polnische Fotokunst heute gibt erstmalig einen Überblick über die vitale polnische Fotoszene der Gegenwart. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich verschärfenden politischen Lage und der fortschreitenden Zensur kultureller Prozesse artikuliert die Arbeit der beteiligten 28 Fotograf:innen Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Produktion.
Picknick am Wegesrand
Die Motive für Karen Schepers Zeichnungen entstammen der Tagespresse und dem eigenen Fotoarchiv, dem Horrorfilm und der Science-Fiction-Literatur. In vielen Blättern verdichten sich die einander überlagernden und querenden Strichlagen zu abstrakten Landschaften aus Text und Farbe, in anderen wird die Präsenz menschlicher Figuren mit unberechenbaren, womöglich zerstörerischen Environments konfrontiert.
imPerfekt!
In den Arbeiten aus der Kunstwerkstatt imPerfekt der Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung (BWB) spiegelt sich die Vielfalt persönlicher Lebensrealitäten der Künstler:innen wider. Ihre vielschichtigen Texturen, Farbfelder, minimalistische Liniengeflechte und Objekte verweisen auf Werke der Kunstgeschichte und damit auf die Wechselbeziehung zwischen Outsider Art und der Kunst der Moderne.